Powered by Blogger.

Wir sind nur Verwalter diese Erde - für unsere Kinder!

Wir alle sind nur zu Gast auf dieser Welt. So wie wir unsere Umwelt und Gesellschaft von unseren Eltern übernommen haben, werden wir sie bald an unsere eigenen Kinder weitergeben. Und in welchem Zustand hinterlassen wir unseren Kindern diese Erde? Wie werden unsere Kinder dann dort leben können?

   

Die Menscheit braucht derzeit eineinhalb Mal so viele Ressourcen, wie die Erde auf Dauer bieten kann. Das ist die wichtigste Aussage des Living Planet Report, des umfassendesten Berichts zum Zustand der Erde. Er wird alle zwei Jahre vom WWF, dem Global Footprint Network und der Zoological Society of London herausgegeben und hat zwei Haupt-Kennzahlen: den Footprint für den Ressourcenverbrauch und den Living Planet Index für die Naturvielfalt.

Auf der folgenden interaktiven Grafik kannst Du selbst den Living Planet Index für Dein Land auswählen.



Für den Footprint wird der Ressourcenverbrauch gemessen und dem Ressourcenangebot der Erde gegenübergestellt. Ein Footprint über 1 ist nicht nachhaltig. Der globale Footprint liegt bei 1,5, der Footprint der Schweiz bei 2,8. Wenn alle so leben würden wie wir hier in der Schweiz, wären also die Ressourcen von 2,8 Planeten nötig. Der Footprint der USA liegt bei 4,5. Footprints von lediglich 0,4 weisen Afghanistan und Haiti auf. Während die kleinen Footprints der armen Länder im Schnitt stabil sind, wachsen die grossen Footprints der reichen Ländern weiter.

Während der Footprint immer weiter steigt, ist die Natur auf dem Rückzug: Die für den Living Planet Index untersuchten Tier-Populationen sind seit 1970 um rund 30% geschrumpft. In den Tropen ist der Rückgang mit 60% besonders dramatisch. In gemässigten Breiten ist dank Natur- und Umweltschutz teilweise eine Stabilisierung auf tiefem Niveau festzustellen. Für den Living Planet Index werden die Daten von über 2500 Arten ausgewertet.

Auf der folgenden interaktiven Grafik kannst Du die Entwicklung auch Deines Landes verfolgen.




Wir haben die Zukunft in der Hand. Ein Footprint von über 1 ist nur möglich, weil wir von der Substanz statt von den Zinsen der Erde leben. Weil wir beispielsweise Fischbestände übernutzen oder viel mehr CO2 ausstossen, als die Erde absorbieren kann. Wenn wir weitermachen wie bisher, wird der globale Footprint bis 2030 auf 2,8 steigen. 

Doch es gibt Alternativen: Vor allem in der Ernährung und der Energieversorgung entscheidet sich, ob wir eine nachhaltige Entwicklung schaffen. Möglich ist sie. Wenn wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen.

Und uns fragen: Was für eine Welt wollen wir für unsere Kinder hinterlassen?







Written by Blogger: (click picture for more info and stats)







ÄHNLICHE POSTS FINDEST DU IN DIESER CATEGORY







0 Kommentare:

Meist geklickt