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Vom wilden Wald frisch auf den Tisch

In Zeiten, in denen Bilder von grausamen Massentierhaltungen und Impfskandalen bei Schweinen oder zuletzt Hühnern die Konsumenten verunsichern, gewinnt Wild wieder mächtig an Anhängern. Wildfleisch kommt direkt aus der Natur: schmackhaft, nährstoffreich und kalorienarm, fettarm und gesund!



Die weitgehend stressfreie Lebensweise unseres Wildes in der freien Natur, seine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und seine abwechslungsreiche Nahrung aus Kräutern und Gräsern sind unmittelbar für den Wohlgeschmack des Wildfleisches verantwortlich.

Das Wildbret gehört dadurch (neben dem Fisch) zu den eiweißreichsten Fleischarten. Sein Proteingehalt übertrifft in der Regel den des Fleisches unserer Schlachttiere. Dieses Eiweiß ist darüber hinaus von überdurchschnittlicher biologischer Wertigkeit, das heißt, es hat einen hohen Verwertungsgrad für den Aufbau unseres körpereigenen Eiweißes.

Auf der anderen Seite hat Wildbret einen sehr geringen Fettanteil. Da der Cholesteringehalt wesentlich vom Fett abhängt, ist Wild folglich sehr cholesterinarm. Fett tritt zwar als Geschmacksträger auf, doch es genügt ein Anteil von ein bis zwei Prozent, um diese Eigenschaft voll wirksam werden zu lassen.

Übrigens kommt die dunkle Fleischfarbe bei Wild dadurch zustande, weil Wildbret nicht geschlachtet, sondern erlegt wird, und deshalb meist einen geringeren Ausblutungsgrad hat. Zusätzlich weist es einen höheren Gehalt an Muskelfarbstoffen auf als das Fleisch der Haustiere.

Harald Fink
"Wildfleisch ist reich an Mineralstoffen und enthält sehr wenig Fett und Cholesterin. Ebenso ist es durch seine spezielle Eiweißzusammensetzung, die zarte Faserung sowie durch den niedrigen Bindegewebsanteil leicht verdaulich und wohlwollend im Geschmack.


Wildbret kann für viele Gerichte verwendet werden und eignet sich zum Kurzbraten sowie Grillen und liefert damit ihren Beitrag zu einer gesunden und höchst schmackhaften Variante auf den Speisetellern."


Bei uns im Rheintal wird generell auf eine hohe Qualität und die Verarbeitung von einwandfreiem Wildbret geachtet.

Harald Fink von der Metzgerei Harald Fink in Dornbirn ist einer der führenden und bekanntesten Anbieter von Wildbret im Rheintal. Bei ihm kommt nur Wildbret aus unseren heimischen Wäldern "auf den Tisch", das dann in verschiedensten Variationen von Wildschinken und -würste zu haben ist. Mehr als 30 Tonnen Wildbret werden bei ihm pro Jahr verarbeitet.

"Für Menschen, denen wichtig ist, was sie essen und woher das Essen stammt, also eine hervorragende Alternative zu Fleisch von Schweinen oder Kühen", so unser Wildbret-Experte Harald Fink.


Tierart
Eiweiß | %
Fett | %
Kohlenhydrate | %
kJ/100 g
kcal/100 g
Kalb
16-21
1-15
0,4-0,5
400-860
95-205
Rind
16-19
10-14
0,3-0,5
840-1.425
200-350
Schwein
10-14
35-55
0,3-0,5
1.675-2.510
400-600
Schaf
14-20
6-33
0,2-0,4
755-1.885
180-450
Ente
16-21
6-29
0,2-0,4
630-1.360
150-325
Gans
14-16
26-32
< 0,1
1.300-1.530
310-365
Huhn
17-21
5-25
< 0,1
610-1.215
145-290
Pute
18-23
5-23
0,1-0,5
630-1.170
150-280
Taube
16-22
1-2
0,2-0,5
400-440
95-105
Hase
20-23
0,9-5
0,1-0,5
480-545
115-130
Hirsch
18-22
1-5
0,2-0,5
440-525
105-125
Reh
21-23
0,7-6
0,2-0,5
440-560
105-135
Wildente
19-23
2-3
0,3-0,5
460-500
110-120

PS: Tolle Rezeptideen mit Wildbret findest du zum Beispiel bei >>>Chefkoch.de






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