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Schnelles Rezept - Johannisbeerkuchen

Mit ihrem süss-sauren Geschmack machen die roten Johannisbeeren Lust auf einen leckeren Kuchen. Eine Rispe ins Körbchen, eine in den Mund. Wie toll war es, als Kind von den leuchtend roten Johannisbeeren direkt vom Strauch zu naschen. Und Mama machte derweil einen leckeren Kuchen - können wir doch auch - besonders wenn unerwarteter Besuch vor der Tür steht.



Gebacken und probiert von unserer Bloggerin Dagmar

Hast Du schon mal einen Haferflocken-Johannisbeer-kuchen probiert? Die kleinen Beeren schmecken einfach herrlich! Und nicht nur das, sie sind auch gesund! Die Heilkraft der Vitamine-C- und eisenreichen Beeren war schon den Ärzten im Mittelalter bekannt. 

Wenn du, was im Frühling ja nicht ungewöhnlich wäre ;),  gerade keine frischen Johannisbeeren zur Hand hast, dann kannst Du die vom Supermarkt nehmen - bereits fertig eingefrorene tuns derzeit auch.

Mein Tipp: Frische Früchte erst kurz vor dem Verarbeiten mit der Gabel vorsichtig vom Stängel abstreifen.

Und zwischendurch darf natürlich auch genascht werden . . . Und nun das Rezept: Zutaten für ein Blech mit etwa 20 Stücken:

200 g Butter, 400 g Haferflocken, 200 g Mehl, 300 g Zucker, 1/2 TL Backpulver, 2 Eier, 500g Johannisbeeren, 5 Eiweiss 
Mürbeteig aus Butter, 200 g Haferflocken, Mehl, 150 g Zucker, Backpulver und den Eiern zubereiten. Auf gefettetem Blech (30 x 40 cm) festdrücken. 15 Minuten bei 200 Grad vorbacken. 
Johannisbeeren waschen, von den Rispen streifen. Eiweisse steif schlagen, restlichen Zucker einrieseln lassen, übrige Haferflocken und Johannisbeeren untermischen. Diese Mischung auf den Teig streichen und in 20 Minuten zu Ende backen.

Schnell gemacht, schmeckt lecker und ist auch noch (zumindest etwas) gesund :o) Gutes Gelingen! :o))))




Factbox Johannisbeeren


Johannisbeeren tragen ihren Namen aufgrund ihrer Reifezeit, die um den Johannistag am 24. Juni beginnt. Von da an können bis Ende August die roten, schwarzen oder weißen Früchte auch hierzulande geerntet werden. 

Die Johannisbeeren enthalten mit circa 177 bis 189 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Frucht eine mehr als dreifach so hohe Konzentration an Vitamin C wie Zitronen (rund 50 Milligramm je 100 Gramm). 

Das Vitamin C entfaltet zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit, wobei im Zusammenspiel mit den ebenfalls in Johannisbeeren enthaltenen Phenolsäuren und Flavonoide auch der Ablagerung von Cholesterin an den Arterienwänden vorgebeugt und so das Risiko von Bluthochdruck und Herzinfarkten reduziert werden kann. 

Zudem verfügen die Johannisbeeren über einen relativ hohen Anteil von Ballaststoffen, die ebenfalls zu Senkung des Cholesterinspiegels beitragen und die Verdauung fördern. Die Johannisbeer-Saison tut also nicht nur dem Gaumen, sondern auch dem Körper etwas Gutes. 

Die Früchte verzehrst du  am Besten frisch. Im Kühlschrank können frische  Johannisbeeren gut auch ein paar Tage gelagert bleiben, wobei die Beeren nicht von den sogenannten Rispen getrennt werden sollten. 

Unmittelbar vor dem Verzehr lassen sich die Beeren relativ einfach mit der Gabel von den Rispen trennen und können anschließend gewaschen und zubereitet werden. 













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