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Von Kindern, Mamis und dem Mittagsschlaf

Ein Nickerchen zu Mittag soll ja wahre Wunder wirken - Stress wird abgebaut, das Gedächtnis gestärkt, das Gewicht langfristig reduziert und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen massiv gesenkt. Es gibt zahlreiche Studien, die den Mittagsschlaf befürworten. Wie wichtig der Mittagsschlaf für Kinder ist und wie das auch Mamis und dem Familienfrieden dient, das erfährst du hier.




Egal, ob Kind oder Erwachsene, der Biorhythmus des Menschen hat mittags ein kleines Tief, das sich ganz wunderbar durch ein Schläfchen wieder ausgleichen lässt. Gerade für kleine Kinder ist diese Pause sehr wichtig sein, um sie vor Überreizung zu schützen. 

Denn wenn ein Kind zu wenig Schlaf bekommt beziehungsweise dieser nicht ausreichend erholsam ist, dann kann das zu einem Familien-Albtraum werden. Entwicklungs- und Verhaltensstörungen können die Folge sein. 
Oder positiv formuliert: Der kindliche Schlaf ist eine wichtige und notwendige Voraussetzung für die Ausgeglichenheit und Fröhlichkeit eines Kindes.
Im Schlaf kann der Input an neuen Eindrücken verarbeitet und sortiert werden. Das heißt, dass das Kind, wenn es mittags ein Nickerchen gemacht hat, danach wieder offen ist für Neues. 

Wie lange soll ein Mittagsschlaf dauern? Die Durchschnittswerte für einen Mittagsschlaf liegen übrigens bei dreieinhalb Stunden für Kinder mit etwa sechs Monaten, zweieinhalb Stunden für Einjährige und eineinhalb Stunden für ein Kind mit etwa zwei Jahren. 

Wohlgemerkt, die Durchschnittswerte. Denn es gibt Kinder, die sind bereits mit zwei Jahren weit von einem Mittagsschlaf entfernt, es gibt Spezialisten im Powernapping und es gibt die, die sich nach der Schule noch hinlegen. Und alle diese Kinder sind völlig normal.

Im Durchschnitt halten Kinder bis zum dritten, vierten Lebensjahr einen Mittagsschlaf und wenn man merkt, sie brauchen das, dann sollte man es ihnen auch nicht nehmen. Zum Schlafen zwingen aber kann man niemanden. Das funktioniert nicht, denn auch Kinder haben einen biologischen Rhythmus, auch bei ihnen gibt es, wie bei uns Erwachsenen, Kurz- und Langschläfer.

Kinder lieben feste Rhythmen und einen geregelter Tagesablauf. Er macht es ihnen einfacher, auch mittags zur Ruhe zu kommen und zu akzeptieren, dass jetzt Schlafenszeit ist. Allerdings sollte man das mit dem geregelten Tagesablauf nicht allzu ernst und verbissen sehen. Wir Menschen brauchen gewisse Rhythmen, aber ein bisschen flexibel darf man ruhig sein. Den Kinderschlaf muss man nicht mit der Stoppuhr messen.

Verschiebt sich alles mal etwas mehr, zum Beispiel aufgrund einer längeren Reise, eines Besuches, einer Erledigung oder einer außergewöhnlichen Unternehmung, dann verzeiht auch das der Kinderschlaf schnell und pendelt sich oft bereits am nächsten Tag wieder ein. 

Tipp für Eltern: Die Ruhepause für sich nutzen! Viele Frauen haben, vor allem wenn sie mehrere Kinder haben und möglicherweise zusätzlich arbeiten, wenig innere Ruhe. Schließlich ist so ein Tag immer zu kurz! Schläft ein Kind über Mittag ein, dann verführt das also regelrecht dazu, schnell noch dies oder das zu machen statt sich ebenfalls ein wenig hinzulegen und von den Vorteilen eines Mittagsschlafs zu profitieren. 

Das geht nicht immer, aber immerhin manchmal. Und genau dann solltest du dich nicht noch schnell die Steuer machen oder den Boden wischen, denn das kann warten. Ab aufs Sofa! Das dankt nicht nur die Gesundheit, das danken auch deine Nerven :) 





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