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Männer und das lange Warten auf ihre Frauen

"Liebe Frauen, das ist nicht fair. Unsere Lebenszeit ist statistisch gesehen sowieso schon deutlich kürzer als eure. Und dann lasst ihr uns auch noch ein Jahr unseres Lebens nur warten – in Fußgängerzonen, vor Badezimmertüren und Umkleidekabinen." So Moritz Petz in seinem Buch. Hat er Recht?


 
Als Autor Moritz Petz vor einiger Zeit über eine britische Studie stolperte, staunte er nicht schlecht. Männer warten im Schnitt ein Jahr ihres Lebens nur auf Frauen, hieß es dort. Zunächst auf die Mütter, später Freundinnen und danach die Ehefrauen. "Das war wie eine Initialzündung. Ich dachte mir, es sei wirklich mal an der Zeit, dieses Wartenlassen zu thematisieren – und fing an, ein Buch zu schreiben," so Petz.

Moritz Petz geht davon aus, dass sich das nicht ändern lässt - ganz einfach, weil Frauen anders ticken als Männer. Beispielsweise bei der Frage, was frau anziehen soll. Das funktioniert bei Frauen ganz anders als bei Männern. Frau muss immer ein paar Sachen ausprobieren und dann wieder zur Ausgangsidee zurückkehren. Und das alles kostet Zeit. Wenn dann zwischendurch das Telefon klingelt, muss sie noch am sozialen Netzwerk arbeiten. Da kann sie nicht gleich auflegen. Da laufen Prozesse ab, damit sind auch Frauen oft überfordert. Schreibt Petz.


Und weil man(n) das nicht ändern kann, leidet Moritz Petz heute zwar immer noch, aber er leidet klüger. Nachdem er sich mit diesem Phänomen beschäftigt hat, trägt er ständig einen Notizblock dabei. Er nutzt das Warten zum Denken und notiert sich tolle Ideen. Er hat ständig ein Buch dabei, um sich die Zeit zu vertreiben. Auch das Handy zum Spielen ist ganz nützlich. Und er hat sich im Flur eine kleine Bücherecke eingerichtet mit einem kleinen Sessel!

"Also wenn Ihre Frau sagt: 'Jetzt geht's los' und sie wissen 'Okay, das dauert noch mindestens eine Viertel Stunde', dann schnappen Sie sich ein gutes Buch und rücken sich Ihren Sessel zurecht. Aber: Ziehen sie vorher Ihren Mantel an und setzen sie Ihren Hut auf, falls Sie einen tragen. Sonst hören Sie sich an, dass man immer auf Sie warten muss."

Mit diesem 'erfüllten Warten', schreibt Petz fast dankbar, habe er sämtliche Beethoven-Sinfonien gehört. Er spricht mittlerweile reihenweise wartende Männer an und hat so die eine oder andere schöne Bekanntschaft gemacht. So kommt offenbar auch der Untertitel des Buches zustande: 'Eine Liebeserklärung an einen untragbaren Zustand'.

Moritz Petz glaubt übrigens ganz fest daran, dass er damit eine Lawine lostreten wird und die weibliche Antwort auf sein Buch nicht lange auf sich warten lässt. Wir werden ja sehen :o)







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