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Legehennen-Industrie. Tierschutz beginnt bei Dir!

Jetzt hat die Massentierhaltungs-Industrie eine Idee, wie sie noch mehr Geld aus den oft unmenschlich gehaltenen erbarmungswürdigen Kreaturen quetschen kann. Tiermediziner versuchen künftig zumindest die Vergasung von Eintagsküken zu verhindern - mit einem neuen Verfahren wollen sie das Geschlecht eines Kükens bereits im Ei bestimmen. Beitrag von Peter Kuster




Das, weil die Legehennenindustrie für Hähne keine Ver­wendung hat. Deshalb werden männliche Küken gleich nach dem Schlüpfen vergast. So sterben allein in der der Schweiz jährlich 2,6 Millionen Tiere einen quallvollen Tod, in Deutschland sind es gar 40 Millionen, Österreich steht auch nicht besser da.

Bisher fanden es weder die Legehennenindustrie noch die sonst so zahlreich mitbestimmen wollenden "Tierschützer" für nötig, sich darüber Gedanken zu machen, warum wir uns ein System "leisten", in dem so viele Tiere qualvoll sterben müssen! 

Tiermediziner der Universität Leipzig arbeiten nun unter dem Deckmantel "Tierschutz" an einer Methode, um die Massentötungen künftig zu verhindern. Ab dem achten Bebrütungstag wollen sie am Östrogiengehalt des Eis erkennen können, ob ein weibliches oder männliches Küken schlüpfen wird.

"Männliche" Eier werden dann sofort vernichtet - die Massen-Legehennenindustrie erspart sich dadurch enorme Kosten, die bisher übliche Tötung von Eintagsküken so künftig wegfällt - und weniger "Abfall" anfällt.

Mein Tipp

Wenn auch Du gegen unwürdige Massentierhaltung bist - auch Du hast ein äusserst wirksames "Gegenmittel" in der Hand: Kauf Deine Eier und möglichst viele Produkte doch frisch von einem Bauernhof in Deiner Region!

Dann siehst Du selbst, was Du bekommst und woher die Produkte stammen!






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