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Wer hat den Muttertag erfunden?

Am 11. Mai ist Muttertag! Also Zeit, wieder an unsere Mütter zu denken und ihnen zu danken. Doch wer hat eigentlich den Muttertag erfunden? von Dagi Berger


Der Kult um die Mutter als Spenderin allen Lebens ist geprägt von Bräuchen im alten Griechenland. Dort verehrte man im März die Göttermutter Rhea.

Im 13. Jahrhundert gab es in England Mitte März am Sonntag Laetare (das ist lateinisch und bedeutet "freue dich"), einen "Mothering Sunday", an dem man "Mutter Kirche" und der leiblichen Mutter für ihre Fürsorge und Mühe dankte.

Der Muttertag, so wie wir ihn kennen, geht auf amerikanische Frauenrechtlerinnen zurück. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts veranstalteten sie "Mothers Day Meetings". 

Den heutigen Muttertags-Termin im Mai begründete die US-Methodistin Anna Marie Jarvis, die am 12. Mai 1907, ein "Memorial Mothers Day Meeting" veranstaltete. 

Es war der Sonntag nach dem zweiten Todestag zur Erinnerung an ihre Mutter. Auf ihr Drängen bei Politikern, Geschäftsleuten, Geistlichen und Verbänden legte der US-Kongress 1914 den zweiten Sonntag im Mai als offiziellen Muttertag fest.

Seit 1923 begeht man diesen Tag auch bei uns. Wir verwöhnen da unsere Mütter mit Geschenken und Aufmerksamkeiten, um so unseren Dank zu zeigen.

Doch besser wäre es, wenn wir dies nicht nur an Muttertag täten, sondern das ganze Jahr über! :o)






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